Arbeitsweise in der Grundschule

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Bereits in der ersten Jahrgangsstufe beginnt der binnendifferenzierte Unterricht.

Da die Voraussetzungen, mit denen die Kinder in die Schule kommen, recht unterschiedlich sind, werden früh differenzierende  Lernangebote gemacht. Durch Symbole werden unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gekennzeichnet.

Das „Helferprinzip“ wird in allen Jahrgangsstufen durchgeführt.

Mit dem Projekt „gemeinsam ankommen“ werden zukünftige Schulkinder auf das Schulleben vorbereitet. Mit einer Erzieherin aus der Kindertagesstätte und einer Lehrkraft werden in einem besonderen Raum in der Schule Einheiten aus der Vorschulerziehung oder gemeinsamer Unterricht mit Klassen aus der Grundschule durchgeführt.

Im DaZ-Zentrum werden Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die erst seit Kurzem in Deutschland  leben und die deutsche Sprache noch erlernen müssen, um dann in einer Regelklasse erfolgreich mitarbeiten zu können. Diese Gruppe setzt sich aus Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ländern zusammen, die unterschiedliche Voraussetzungen zum Lernen mitbringen, da einige bereits in ihren Herkunftsländern die Schule besucht haben, andere völlig neu in die Schule kommen. Die Zusammensetzung  der Gruppe im DaZ-Zentrum wechselt, da immer wieder neue Kinder kommen und jedes Kind ein Jahr in dieser Gruppe verbringen darf, um intensiv Deutsch zu lernen.

Die Gotthard-Kühl-Schule wurde für die Einführung von „Lesen macht stark in Jahrgangsstufe 1“ ausgewählt. Mit diesem Projekt soll die Lesekompetenz gefördert werden.

Zusätzlich liest einmal wöchentlich in einer festgesetzten Stunde die ganze Schule. In den Eingangsstufen wird vorgelesen, später, wenn der Leselehrgang abgeschlossen ist, lesen die Schülerinnen und Schüler in selbst gewählten und mitgebrachten Büchern. Ziel dieser Lesestunden ist es, die Defizite im sinnentnehmenden Lesen abzubauen und Spaß am Lesen zu fördern.

Die Lesekompetenz einzelner Schüler wird durch Lesementoren weiter entwickelt, die einmal wöchentlich zusätzlich zum Unterricht mit ihnen lesen.

In den Jahrgangsstufen 1 und 2 sollen durch Doppelbesetzung von Lehrkräften in je 10 Stunden pro Woche Startschwierigkeiten entgegengewirkt werden.

Die jeweilige 3. Jahrgangsstufe bereitet in einem Projekt eine musikalische Darbietung für die Einschulungsfeier des folgenden Schuljahres vor.

Im Bereich der Grundschule haben Kolleginnen aktiv am SINUS-Programm mitgearbeitet, um die Entwicklung und Festigung prozessbezogener Kompetenzen zu fördern. Durch unterschiedliche Herangehensweisen und durch eigenständiges Lernen der Schülerinnen und Schüler wird die Auseinandersetzung mit Ideen und Vorgehensweisen der anderen Mitschülerinnen und Mitschüler gefördert.

Der Vielfältigkeit der Schülerschaft  wird durch den Islamunterricht und dem Philosophieunterricht, die für alle offen sind, im Bereich Religion entsprochen.

Eine gute Zusammenarbeit hat sich im Laufe der Jahre mit der Bodelschwingh-Gemeinde entwickelt. Bei der Einschulung wird eine Feier für alle - den muslimischen, katholischen und freikirchlichen Kindern und Eltern - in der Kirche angeboten.

Ein Martinsgottesdienst wird für die Jahrgangsstufen 1 – 4 gemeinsam erarbeitet und gefeiert.

Die Grundschulzeit wird durch eine Verabschiedung, die von der 3. Jahrgangsstufe gestaltet wird, in der Kirche feierlich beendet.

Durch ein zusätzliches 2 bis 3 stündiges Sportangebot „Klasse in Sport“ sollen die Freude an der Bewegung entdeckt, die Grundlagen zur gesunden Ernährung gelegt und Defizite im motorischen Bereich abgebaut werden.

Am jeweils letzten Schultag vor den Herbst-, Oster- und Sommerferien beteiligen sich alle Grundschulklassen aktiv am „Feriensingen“.