Klassenfahrt des 8. Jahrganges in den

Ferienpark Havelberge

Montag, 4. Mai 15

Nachdem unser Gepäck verstaut war, fuhren wir um 10.00 Uhr mit dem Bus von der Schule los. Ankunft im Ferienpark war um ca. 13. 30 Uhr nach einer reibungslosen, unspektakulären Fahrt. Weil die Zuordnung der Vierergruppen zu den Mobilheimen noch geändert werden musste konnten wir erst mit ein wenig Verzögerung unsere Unterkünfte kurz besichtigen und die Taschen schnell abstellen, denn schon um 14.00 Uhr war unser Treffpunkt am Kanuzentrum, von wo aus alle Aktivitäten organisiert wurden.

Nach einer kurzen Anweisung wurden uns die Fahrräder ausgehändigt, mit denen unsere  10 km lange Tour nach Neustrelitz stattfinden sollte. Herr Habetha begleitete uns.

Am Ziel angelangt hatten wir eine Stunde Freizeit, um uns die kleine Stadt anzusehen oder etwas zu essen. Besonders schön in Neustrelitz ist der Schlossgarten, in dem wir noch ein Gruppenfoto schossen.

Zurück im Ferienpark gab es Abendbrot im Restaurant – Nudeln mit Hackfleischsoße. Danach hatten wir endlich Gelegenheit uns in unseren Unterkünften einzurichten und das Gelände zu erkunden. Um 22.00 Uhr wurden die Handys eingesammelt.

Anmerkung Kendzia: Wie immer waren der erste Tag und die erste Nacht unruhig, leider hatte Herr Habetha den leichtesten Schlaf und musste nachts noch einmal aufstehen, um für Ruhe zu sorgen. Wir anderen schliefen wunderbar.

Die Abfahrt 1x durchzählen
Im Schlossgarten von Neustrelitz

Dienstag, 5. Mai 15

Um 7. 30 Uhr wurden wir von Frau Kendzia geweckt, die die Handys wieder austeilte. Jeden Morgen mussten wir um 8.15 Uhr beim Frühstück sein. Heute standen drei Programmpunkte an.

Als erstes trafen wir uns am Kanuzentrum, um mit den Kanadiern eine Tour mit Picknick zu machen. Immer vier Leute stiegen in ein Kanu. Vom Woblitzsee ging es über die Havel zum Labussee, wo wir eine Pause machten und einen Imbiss einnahmen, bevor wir zurück paddelten. Leider wurden wir nass, weil es anfing zu regnen.

Am Hochseilgarten konnten wir unser Können beim  Slacklinetraining beweisen. Statt des Abendessens im Restaurant grillten wir am Kanuzentrum. Es gab Geflügelwürstchen, Pute, Kartoffelsalat, Krautsalat… Sehr lecker!

Abends wurde der Himmel schwarz und ein heftiges Gewitter brach los. Das waren die Ausläufer des Sturms, der schon vorher in Lübeck gewütet hatte.

Anmerkung Kendzia: Nicht immer sind die angeblich Coolsten auch die Besten! So manches Mal landete das eine oder andere Kanu am Ufer. Mit Geschrei und Kreischalarm kommt man nun einmal nicht vorwärts, sondern es kommt auf Geschick und eine gute Abstimmung in der Gruppe an.

Kanutour
Slackline-Schnupperkurs

Mittwoch, 6. Mai 15

Wie immer wurden wir geweckt. Bei den Mahlzeiten mussten wir eine halbe Stunde sitzen bleiben, damit alle in Ruhe essen konnten, auch die Lehrer. Bis 10.00 Uhr hatten wir Freizeit, weil unsere Lehrkräfte klären mussten ob und wie wir nach Berlin kommen. Leider wurde es nichts, weil gestreikt wurde und die Züge, für die wir angemeldet waren, nicht fuhren.

Als Alternativziel wurde Wesenberg ausgekoren, eine Kleinstadt, etwa 6 km entfernt.

Unsere Klasse mietete sich erneut die Fahrräder. Statt den direkten Weg zu nehmen, umrundeten wir den Woblitzsee, zum Teil auf abenteuerlichen Waldwegen, so dass wir auf insgesamt 25 km kamen. Das war aber immer noch besser als zu Fuß zu gehen wie die 8b und 8c. In Wesenberg wurde der Dönerladen gestürmt und Netto leergekauft.

Einen weiteren Programmpunkt hatten wir an diesem Tag nicht mehr.

Anmerkung Kendzia: Kurz vor Ende der Radtour hatten wir dann doch noch eine Panne. Ein Fahrrad gab den Geist auf, aber ein Mitarbeiter vom Kanuzentrum brachte ein Ersatzfahrrad.

Fahrradtour mit Nawi-Unterricht

Donnerstag, 7. Mai 15

Heute war noch einmal volles Programm angesagt.  Als erstes gingen wir zum Hochseilgarten, um zu klettern. Nach dem Anlegen der Kletterausrüstung und genauen Anweisung zur Eigensicherung mit den Karabinerhaken konnte es losgehen. Zunächst mussten alle den blauen Parcours durchlaufen, bevor es eigenständig weiterging mit dem roten, braunen und schwarzen Parcour. Drei Schüler bewältigten sogar den schwierigsten Parcour – schwarz plus. Es hat viel Spaß gemacht und wir unterstützten uns gegenseitig.

Anmerkung Kendzia: Was habe ich doch für mutige Schülerinnen und Schüler. Alle haben mindestens einen Parcour durchklettert (unter anderem ich), die meisten sind aber bis zum vierten Parcours gekommen. Ich ziehe den Hut und bin stolz!

Als zweites ging es wieder zum Kanuzentrum. Ein Drachenboot ist ein langes Paddelboot, in das die ganze Klasse passte. Das Gewicht musste gleichmäßig verteilt werden und die Paddeltechnik ist anders als im Kanadier. Das mussten wir erst einmal lernen. Einer saß auf einer Art Hocker, um den Paddelrhythmus durch eine Trommel anzugeben. Es paddelten zwar nicht immer alle gleichzeitig, aber wir kamen trotzdem voran.

Anmerkung Kendzia: Wir kamen erst voran, nachdem ein Schüler und ich die Führung übernahmen, denn zwei Mitschüler, die zunächst vorne im Boot saßen, bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm.

Als drittes lernten wir das Bogenschießen kennen. Nach der Erklärung sah es eigentlich ganz einfach aus, war es aber nicht. Jeder hatte drei Pfeile zur Verfügung, die er auf eine von drei Zielscheiben abschießen durfte. Danach wurden die Pfeile wieder eingesammelt. In unserer Gruppe traf ein Mitschüler am besten. Wieder einmal kam ein Regenguss herunter, aber nach einigen Minuten schien die Sonne wieder und die zweite Gruppe konnte ihr Können unter Beweis stellen.

Anmerkung Kendzia: Eine neue Katniss Everdeen konnten wir nicht hervorbringen, aber immerhin war es die sechste Sportart, die wir kennen lernten.

Hochseilgarten - ganz entspannt!
Strafmaßnahmen für Schüler, die sich nicht benehmen können
Beim Bogenschießen

Freitag, 8. Mai 15

Heute wurden wir schon um 7.00 Uhr geweckt, denn wir mussten noch vor dem Frühstück die Mobilheime aufräumen und die letzten Sachen in den Koffern verstauen, weil um 9.00 Uhr die Zimmerabnahme erfolgen sollte.

Vorerst ging alles gut und der Bus war kurz vor 10.00 Uhr da und wir hätten also pünktlich losfahren können.

Daraus wurde aber nichts, denn an 3 Fenstern und einem Rollo hatte der Techniker Schäden festgestellt und unsere Klassenlehrerinnen mussten klären, wie es weitergeht. Leider wurde die Kaution, die wir hinterlegt hatten, einbehalten. Nun muss erfragt werden, wer eine Haftpflichtversicherung hat, damit wir die Kaution doch noch vollständig überwiesen bekommen.

Unsere Abfahrt verzögerte sich deshalb um eine halbe Stunde und wir waren erst um 14. 30 Uhr an der Schule.

Anmerkung Kendzia: Es wäre schon mehr als ärgerlich, wenn wir zahlen müssten, weil einige nicht ordnungsgemäß mit fremden Sachen umgehen, denn wir wollen ja einen Tagesausflug nach Berlin nachholen und einen Ausflug nach Hamburg machen. Jeder Cent zählt!

Ausblick vom Restaurant auf den Woblitzsee