Tiergestützte Pädagogik -

Unsere Schulhunde

Alma und Emi stellen sich vor:

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Hallo, ich bin Alma!
Geboren wurde ich am 14. Mai 2015 und kam als kleiner Welpe von zehn Wochen zu meinem Menschen (Frau Haushahn).

 

 

Wir gingen von Anfang an in die Hundeschule und tun es weiterhin regelmäßig.

Zusätzlich machten wir gemeinsam eine einjährige, spezielle Ausbildung zum Therapie- und Schulhundteam.

Im April 2017 haben wir die Prüfung erfolgreich bestanden und seitdem begleite ich die schulische Arbeit meines Menschen regelmäßig im Rahmen der Hundegestützten Pädagogik.

Ich habe in den Klassenräumen, in denen ich mich aufhalte, einen Ruheplatz, auf dem ich nicht gestört werden darf. Gern liege ich mitten im Raum oder lege mich zu einzelnen Schülerinnen und Schülern und entspanne mich dabei. Allein durch meine Anwesenheit wirke ich positiv auf sie ein.

Manchmal mache ich auch im Unterricht mit, indem ich z.B. etwas hole oder einzelnen Schülerinnen und Schülern etwas bringe.

Auf meinem Liegeteppich ruhe ich mich von den vielen Eindrücken aus. Sehr gern stehe ich aber auch auf und besuche die Jugendlichen an ihren Plätzen und Tischgruppen. Ich liebe es, in solchen Situationen gestreichelt zu werden.

Mein Mensch achtet darauf, dass ich nicht überfordert werde.

Es gibt genaue Regeln für den Umgang mit mir, welche den Schülerinnen und Schülern sowie auch den Lehrkräften bekannt sind.

Zusammen mit Frau Haushahn besuche ich regelmäßig Fortbildungen, um unseren Einsatz an der Schule zu verfeinern.

 

Ich bin Emi, der Schulhund der Gotthard-Kühl-Schule. Ich bin Ende 2010 geboren und eine Labrador-Mischlingshündin.

 

 

Neben meiner Grundausbildung, in der es in erster Linie um den Grundgehorsam ging, bin ich seit November 2013 auch beim Besuchshundedienst angestellt. Ich finde es toll, neue Dinge zu lernen, die auch über das normale „Sitz“ - „Platz“ - „Bleib“ hinausgehen. Meine Ausbildung fand immer im Team (Hund-Hundeführerin) statt. Das bedeutet, dass ich alles immer zusammen mit meinem Frauchen (Dana Puchert) gelernt und absolviert habe. Zusätzlich besucht mein Frauchen auch immer wieder Seminare zur tiergestützten Pädagogik (zu denen z.B. Themen wie „Tiergestützte Pädagogik und Therapie“ oder „Körpersprache und Kommunikation des Hundes“ gehören, damit mein Frauchen immer einschätzen kann, wie es mir geht).

Da ich regelmäßig ein Gesundheitszeugnis vorlegen muss, habe ich durch den Einsatz in der Schule erfahren, dass Tierarztbesuche gar nicht immer unangenehm sein müssen.  

Bisherige Forschungsergebnisse zeigen, dass Hunde „allein durch ihre Anwesenheit die Lernatmosphäre im Klassenzimmer positiv verändern“ können. (Heyer, Meike; Kloke, Nora: Der Schulhund. Nerdlen/Daun: Kynos Verlag. 2011. S. 21.) Besonders können die Kinder ihre sozial-emotionalen Kompetenzen bewusster wahrnehmen und stärken, indem sie z.B. lernen, die Körpersprache von uns Hunden genau zu beobachten, Rücksicht zu nehmen und eventuell eigene Ängste zu überwinden. Meine Haupt„aufgabe“ besteht häufig darin, einfach „da“ zu sein, d.h. zu schnuppern, mich kraulen zu lassen, mich auszuruhen und eventuell Kontakt zu den Kindern aufzunehmen – oder eben auch nicht. Fast unbemerkt kann ich den Kindern die Angst nehmen und ihnen vermitteln, wie sie selbst Kontakt zu einem Lebewesen aufnehmen können, wie man Beziehungen aufbaut und dabei ehrlich, verlässlich und respektvoll anderen gegenüber handelt; auch ich z.B. habe meinen festen Platz im Klassenraum, an dem ich nicht gestört werden soll. Diese und weitere Regeln im Umgang mit mir werden natürlich mit allen Beteiligten besprochen und alle müssen sich an diese halten.

Das Konzept, welches sich hinter meinem Schuleinsatz verbirgt, nennt sich „Hundegestützte Pädagogik in der Schule“ („HuPäSch“). Weitere Informationen findet man darüber unter www.schulhundweb.de.

Emi in der Zeitung!