Angebot Sommerbienen

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Summ, summ, summ, an der Gotthard-Kühl-Schule fliegen Bienen herum

Doch keine Angst, diese gehören zu den "Bewohnern" der Gotthard-Kühl-Schule, denn seit kurzem beherbergen die Schülerinnen und Schüler der Bienen-AG ihre eigenen Bienenkästen und ernten auch hoffentlich bald ihren ersten eigenen Honig.

Doch wie kam es zu dieser AG?

Immer wieder wird davon berichtet, dass es jedes Jahr weniger Bienen gibt. Aber auch die Imkerzahlen sind in Deutschland seit Jahren meist rückläufig. Die Gotthard-Kühl-Schule beschloss in diesem Zusammenhang, unter Leitung von Herrn Isecke-Vogelsang, gemeinsam mit der Imkerschule Bad Segeberg an einem Pilotprojekt teilzunehmen.

Das Bienenprojekt läuft an der Gotthard-Kühl-Schule bereits seit August 2014 mit Schülerinnen und Schülern aus den fünften bis siebten Klassen. Diese setzten sich unter der Leitung von Herrn Ehlert unter anderem mit den Themen Bienenbiologie, Bienenweide und Bienenprodukte auseinander.

Es ist Herrn Ehlerts Hobby, das Leben der Bienen zu erforschen, außerdem liebt er selbst Bienenhonig. Er beschäftigt sich schon seit seiner Kindheit mit -Bienen. Auf das Thema stieß die Lehrkraft durch den eigenen Vater, welcher sich bereits leidenschaftlich diesen Tieren widmete.

 

Am 02.06.2015 zogen schließlich insgesamt sechs Zuchtschwärme bei der Gotthard-Kühl Schule ein. Die Bienenkästen sowie die Rähmchen wurden von den Schülerinnen und Schülerin im Vorwege bereits selbst hergestellt.

Alle Bienen wurden von der Imkerschule Bad Segeberg bereitgestellt. Die Zuchtschwärme bestehen aus einer Königin und einem Hofstaat an Arbeiterbienen. Die Teilnehmer der AG ließen diese in ihren Bienenkasten einlaufen. Dabei wurde die Königin separat in einem Käfig in den Bienenkasten gehängt, die Bienen schütteten die Schülerinnen und Schüler auf eine schrägen Fläche zum Flugloch.

Jetzt erforschen die Jungimkerinnen und Jungimker die Entwicklung und das Wachstum des neuen Bienenvolkes in ihren Behausungen. Dieses wird beobachtet, dokumentiert und wenn nötig durch Futtermittel unterstützt, so dass bald der erste Wabenhonig geerntet werden kann.